Ich und meine Herangehensweise
Willkommen bei mir,
ich bin Jana. Baujahr 76, gebürtige brandenburger Kodderschnauze, die immer alles hinterfragt. So auch das Thema Hund. Mit jedem meiner eigenen Hunde habe ich mir eine Herausforderung ins Haus geholt und bin mit jedemgewachsen. Einfach wollte ich noch nie. Ich wollte lernen, habe gelernt und werde mein restliches Leben lernen. Einfach weil es mega spannend ist, ein Input zum nächsten kommt und die Zusammenhänge der Dinge sich auftun als wenn sich ein Vorhang mehr und mehr öffnet.
Erfahrung und Spezialisierung
In knapp 30 Jahren Hundehaltung habe ich bestimmt 15 Hundetrainer mit unterschiedlichsten Ansätzen erfahren dürfen. Habe für mich sortiert, was fühlt sich stimmig an und funktioniert und was nicht.
Am meisten jedoch konnte ich von den Hunden lernen. Jeder ist anders, jeder kam mit anderen Herausforderungen. Gerade nach meinem Malinois-und meinem Stafford Mischling waren die Podencos aus spanischen Tötungsstationen eine absolute Umstellung für mich. Der größte Lehrmeister war jedoch der Miniatur Bullterrier meines damaligen Freundes. Als Welpe vom Züchter geholt und dennoch lief nichts so wie gedacht.Die Geschichte von Rudi könnt Ihr hier ausführlich lesen.
Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich mich spezialisiert auf Hunde aus dem Tierschutz sowie Hunde, die rasse-oder eher zuchtbedingt oft ein schwaches Nervenkostüm mitbringen (z.B. Bordercollies, Australien Shepards, Vizslas , Miniatur Bullterrier).
Hunde, die sich vielleicht gut konditionieren / dressieren lassen, aber damit noch lange keine verbindliche Nähe zulassen. Oder Hunde, bei denen man mit rein positiv bestärkendem Training einfach nicht weiterkommt. Diese Hunde finde ich toll, weil sie fordern mehr. Mehr Tiefe, mehr Authentizität.
Warum ich anders arbeite
Der Hund ist mein Spiegel. Das wurde mir irgendwann bewusst und ich durfte mit dieser Erkenntnis in der Ausbildung zum hundegestützten Coach (nach der Führen-Spüren-Methode bei Nicola Hoffmann) bereits arbeiten und auch später in meiner Ausbildung zum Hundetrainer-und Verhaltenstherapeut (Paracelsus Schule Chemnitz). Ich muss immer erst bei mir ansetzen, damit sich etwas bei meinem Gegenüber ändern kann. Wie im Innen, so im Außen.
Somit ist ein klassiches Training des Hundes gar nicht nötig für den Aufbau einer harmonischen Beziehung. Wenn sich der Mensch wieder selbst mehr wahrnimmt und sich an erste Stelle setzt, kann der Hund sich fallen und führen lassen. Da dies für die meisten Menschen aber nicht von heute auf morgen umzusetzen ist, bekommst du von mir neben eines mentalen Coachings konkrete Handlungsschritte für das zukünftige Zusammenleben mit deinem Hund. Oft bedarf es nur ein paar kleiner Stellschrauben, die in die andere Richtung gedreht, große Veränderungen bewirken.
Meine Vision ist eine Welt mit starken, eigenständig denkenden Menschen, die dann mit genau solch einem Hund neben sich durch die Welt gehen können. In Harmonie mit sich und Ihrer Umwelt.
Und gerade die instabilen Hunde brauchen solche Menschen. Hunde aus dem Tierschutz, die ein starkes Bedürfnis nach Halt haben. Und oft nicht bekommen. Die stattdessen nur mit Liebe und Komfort überschüttet werden, es ihnen augenscheinlich an nichts mangelt, aber ihre Seele dadurch nicht im Geringsten heilt. Da der Strom an Auslandshunden nicht abreißt und ich nicht weiter nur zusehen wollte, wie unverstanden sich diese Hunde hier in Deutschland oft fühlen, möchte ich mit meiner Arbeit einen Beitrag für ein besseres Verständnis und Zusammenleben leisten.

